Einfluss von Druck und Siebgröße auf Nährstoffverteilung und Kosten
Die mechanische Separation von Gülle und Gärresten ist ein zentraler Baustein für ein effizientes Nährstoffmanagement. Durch die Aufteilung in feste und flüssige Fraktionen können Nährstoffe gezielter genutzt und Lagerkapazitäten reduziert werden. Die Dünnphase zeichnet sich durch bessere Fließeigenschaften aus, während die Feststoffe höhere Konzentrationen an Phosphor und organisch gebundenem Stickstoff enthalten und sich leichter vom Betrieb abgeben lassen.
Mit der Separation lassen sich unterschiedliche Ziele verfolgen: beispielsweise ein möglichst hoher Durchsatz, ein hoher Trockensubstanzgehalt der Feststoffe oder eine maximale Nährstoffabscheidung. Die Einstellungen am Separator – von der Siebgröße bis hin zum Druck – beeinflussen nicht nur den TS-Gehalt der Feststofffraktion und die Abscheideraten von Stickstoff und Phosphor, sondern auch den Energieverbrauch des Systems.
Die Frage lautet daher: „Wie wirken sich unterschiedliche Einstellungen am Separator auf die Nährstoffabscheidung, den TS-Gehalt der Feststofffraktion und den Energieverbrauch aus?“
Um die Auswirkungen von Druck und Siebgröße auf Separationsergebnisse und Energieverbräuche zu untersuchen, führte die LWK Niedersachsen im Rahmen des MuD-Projekts „SlurryUpgrade“ einen praxisnahen Versuch durch.
Vollständiger Artikel: Artikel_Einstellungsmöglichkeiten_am_Separator_CM
