Demonstrationsversuche in Bayern

Um die Wirkung der Produkte aus der Aufbereitung aufzuzeigen, wurden bei sechs Praxisbetrieben Demonstrationsversuche angelegt. Diese Demoparzellen dienen der Veranschaulichung der Nährstoffwirkung aufbereiteter Produkte gegenüber betriebsüblicher Vorgehensweise.

Überwiegend werden die Versuche in Mais und Weizen durchgeführt, bei einem Betrieb auch in Hopfen. Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die teilnehmenden Betriebe.

Mithilfe eines N-Testers und einer Drohne wird nun während der Vegetationsperiode der Stickstoffversorgungsstatus der Pflanzen verfolgt und auf Feldtagen werden die Ergebnisse der Versuche dargestellt.

Test Querverteilung

Die Pellets sowie der getrocknete Gärrest werden bei drei Betrieben mit dem Düngerstreuer ausgebracht. Ein Betrieb verwendet dafür den Kalkstreuer.

Damit dabei jede Pflanze dieselbe Nährstoffmenge erhält, ist eine gleichmäßige Verteilung des Düngers nötig. Dazu wurde die Querverteilung mithilfe von Prüfschalen überprüft. Diese werden in gleichmäßigen Abständen quer zur Fahrtrichtung verteilt. Die einzelnen Schalen fangen so den applizierten Dünger auf und mittels der Messröhren wird die Menge des Düngers gemessen. So kann beurteilt werden, ob das Streu-Ergebnis gleichmäßig ist, oder ob Einstellungen am Streuer vorgenommen werden müssen.

N-Tester

Während dem Schossen und dem Ährenschieben wird der Stickstoff-Düngebedarf der Pflanzen mittels einem N-Tester ermittelt. Dieser misst die Chlorophyll-Konzentration im Getreideblatt und gibt unter Berücksichtigung der Sortenkorrekturwerte, dem Nmin sowie dem erwarteten Ertrag und der bereits gedüngten Stickstoff-Menge den aktuellen Pflanzenbedarf an.

Drohne

Zusätzlich werden die Felder mit einer Drohne mit Multispektralkamera beflogen. Mit der speziellen Kamera kann so die Vitalität der Pflanzen bestimmt werden. Dabei werden die Daten von mehreren Spezialkameras aufgezeichnet, wobei jede Kamera auf einen kleinen Ausschnitt aus dem Farbspektrum spezialisiert ist.

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